Donnerstag, 21. September 2017

Gunung Rinjani (Lombok)

Der "Gunung Rinjani" liegt im Norden der Insel "Lombok". Er ist mit seinen 3726 Metern  der zweithöchste Vulkan Indonesiens.

Die 3 Tage und 2 Nächte Tour habe ich in Senggigi gebucht. 

Tag 1:

Ich wurde morgens um 5 Uhr am Hostel in Segiggi Beach abgeholt. Wir sind ca. 2 Stunden nach Sambalun (einen von 2 Ausgangspunkten, der andere ist Senaru) gefahren.
Dort haben wir ein kleines Frühstück bekommen und überflüssiges Gepäck zurück gelassen. Danach ging es zum Basecamp, wo auch schon unser Guide und seine Porter (Träger) auf uns warteten.
Unsere Gruppe bestand bis zum zweiten Tag aus acht Personen, danach aus sechs.

Um 9 Uhr sind wir dann endlich losmarschiert. Unser Nachtlager haben wir nach einem harten Anstieg mit vielen Pausen nach ca. 9 Stunden erreicht. Dabei sind wir eine ganze Zeit durch die Wolken gewandert. Das schönste an diesem Tag passierte fast genau um 20 Uhr. Plötzlich erhob sich der Mond über den Wolken, kugelrund und rot wie sie Sonne. Das habe ich noch nie gesehen.



Tag 2:


Gegen zwei Uhr morgens wurden wir mit einen kleinen Frühstück (ein Toastbrot) geweckt. Um halb drei haben wir uns dann auf den Weg gemacht, den Gipfel zu erklimmen. Ich hab geschlagene viereinhalb Stunden gebraucht. Ab dem Kraterrand gab es starken Gegenwind von links vorne. Vor allem die letzten Meter waren nochmal besonders hart. Zweit Schritte vor und einen zurück heißt es dort.

Leider war ich zu langsam, um den Sonnenaufgang vom Gipfel aus zu sehen. Aber es hat sich trotzdem gelohnt.

Einige Fotos später ging es dann wieder 3 Stunden zurück zum Lager. Hier angekommen gab es wieder Frühstück (ein Pancake). Kurze Zeit später ging es dann ca. 3 Stunden bergab zum Kratersee. Hier konnten wir uns endlich mal ein bisschen ausruhen und in heißen Quellen baden. Im See kann man auch schwimmen.

Nach dem Mittagessen ging es nochmal 4 Stunden bergauf zum nächsten Camp. Geschlafen haben wir übrigens in Zweimannzelten.


Tag 3:

Nach dem Frühstück haben wir uns gegen 7 Uhr an den fünfstündigen Abstieg gemacht. Unterwegs gab es nochmal Mittagessen.


Alles in allem war es sehr hart und anstrengend. Kaum schlaf und wenig zu essen. Dafür aber Bewegung ohne Ende.


Ausrüstung:

Verpflegung, Kochsachen und Unterkunft haben die Porter für uns auf ihren Schultern getragen. Kleidung und persönliche Ausrüstung jeder selbst.

Ich hab mir eine lange Hose, Jacke und Kopflampe geliehen. Über eine Mütze und Handschuhe hätte ich mich sehr gefreut, was hiermit jedem empfehle.



Gunug Rinjani






























































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