Der "Gunung Rinjani" liegt im Norden der Insel "Lombok". Er ist mit seinen 3726 Metern der zweithöchste Vulkan Indonesiens.
Die 3 Tage und 2 Nächte Tour habe ich in Senggigi gebucht.
Tag 1:
Ich wurde morgens um 5 Uhr am Hostel in
Segiggi Beach abgeholt. Wir sind ca. 2 Stunden nach Sambalun (einen
von 2 Ausgangspunkten, der andere ist Senaru) gefahren.
Dort haben wir ein kleines Frühstück
bekommen und überflüssiges Gepäck zurück gelassen. Danach ging es
zum Basecamp, wo auch schon unser Guide und seine Porter (Träger) auf uns
warteten.
Unsere Gruppe bestand bis zum zweiten
Tag aus acht Personen, danach aus sechs.
Um 9 Uhr sind wir dann endlich losmarschiert. Unser Nachtlager haben wir nach einem harten Anstieg
mit vielen Pausen nach ca. 9 Stunden erreicht. Dabei sind wir eine
ganze Zeit durch die Wolken gewandert. Das schönste an diesem Tag
passierte fast genau um 20 Uhr. Plötzlich erhob sich der Mond über
den Wolken, kugelrund und rot wie sie Sonne. Das habe ich noch nie
gesehen.
Tag 2:
Gegen zwei Uhr morgens wurden wir mit
einen kleinen Frühstück (ein Toastbrot) geweckt. Um halb drei haben
wir uns dann auf den Weg gemacht, den Gipfel zu erklimmen. Ich hab
geschlagene viereinhalb Stunden gebraucht. Ab dem Kraterrand gab es
starken Gegenwind von links vorne. Vor allem die letzten Meter waren
nochmal besonders hart. Zweit Schritte vor und einen zurück heißt
es dort.
Leider war ich zu langsam, um den
Sonnenaufgang vom Gipfel aus zu sehen. Aber es hat sich trotzdem
gelohnt.
Einige Fotos später ging es dann
wieder 3 Stunden zurück zum Lager. Hier angekommen gab es wieder
Frühstück (ein Pancake). Kurze Zeit später ging es dann ca. 3
Stunden bergab zum Kratersee. Hier konnten wir uns endlich mal ein
bisschen ausruhen und in heißen Quellen baden. Im See kann man auch
schwimmen.
Nach dem Mittagessen ging es nochmal 4
Stunden bergauf zum nächsten Camp. Geschlafen haben wir übrigens in
Zweimannzelten.
Tag 3:
Nach dem Frühstück haben wir uns gegen
7 Uhr an den fünfstündigen Abstieg gemacht. Unterwegs gab es
nochmal Mittagessen.
Alles in allem war es sehr hart und
anstrengend. Kaum schlaf und wenig zu essen. Dafür aber Bewegung ohne
Ende.
Ausrüstung:
Verpflegung, Kochsachen und Unterkunft haben die Porter für uns auf ihren Schultern getragen. Kleidung und persönliche Ausrüstung jeder selbst.
Ich hab mir eine lange Hose, Jacke und
Kopflampe geliehen. Über eine Mütze und Handschuhe hätte ich mich
sehr gefreut, was hiermit jedem empfehle.